Musikalisches Waldfest 2016

Heiße Musik und heißes Wetter beim Waldfest in Sandhausen

 

Der Sommer und viele Musikorchester waren am Wochenende in Sandhausen, auf dem Waldfestplatz beim Musikverein Sandhausen, zu Gast. Der neu renovierte und attraktiv gestaltete Waldfestplatz bietet schon mal den perfekten Rahmen für ein schönes Waldfest und zufriedene Gäste!

Um 17 Uhr startete das Fest mit dem sehr unterhaltsamen Gastspiel des Musikvereins St. Leon musikalisch in ein rundum gelungenes Waldfestwochenende in Sandhausen.

Erstmals stand ein zünftiger Faßbieranstich auf dem Programm.

Der Musikverein Sandhausen hatte sich beim diesjährigen Vereinsausflug nach Karlsruhe, bei einer Besichtigung der Privatbrauerei Hoepfner, von der exzellenten Qualität der Produkte überzeugt! Hans-Dieter Brandner (1. Vorsitzender des Vorstandes des Musikvereins), nahm zusammen mit dem Vertreter der Brauerei Hoepfner, Herrn Jaus, den Faßbieranstich vor. Routiniert, mit nur 2 Schlägen, begann der Gerstensaft zu sprudeln und ruckzuck hatten sich auch schon zahlreiche Abnehmer für das leckere Freibier eingefunden.

Musikalisch hieß es da: Ein Prosit!

Der Durst war groß an diesem sonnigen und heißen Wochenende, so fanden auch besonders alkoholfreie Getränke reißenden Absatz.

Die zahlreichen, fleißigen Waldfesthelfer des Vereins kamen, nicht nur am Grill, schon arg ins Schwitzen. Aber trotzdem kam auch der Spaß nicht zu kurz.

Nach dem sehr gelungenen Konzert der St.-Leoner,

legten die Gaiberger Musikanten routiniert los.

Die Kapelle um den Sänger Thomas Schulz,

hatte wieder innerhalb von Minuten das Publikum fest im Griff. Da wurde geschunkelt, getanzt und auch eine lange Polonaise zog sich durch den Waldfestplatz im Hardtwald. Die Stimmung war nicht zu toppen und erst spät in der Nacht kehrte kurzfristig Ruhe ein beim Waldfestplatz.

Bereits um 10 Uhr am Sonntagmorgen ging das Fest in die Verlängerung: Mit dem Frühschoppen. Der Musikverein aus Neulußheim gab sein Auftrittsdebut in Sandhausen. Gleich der 1. Auftritt war ein voller Erfolg. Für zwei Stunden wurde unser Publikum aufs Beste unterhalten. Aber auch das Jugendorchester des Musikverein Sandhausen, unter der Leitung von Ann-Kathrin Wagner, konnte einmal mehr überzeugen. Nicht nur die Größe des 24-köpfigen Orchesters beeindruckte, auch die Qualität der Darbietung und die gelungene Stückeauswahl. Entsprechend groß war der Applaus, der zahlreichen, begeisterten Zuhörer. Die Jugend war auch mit einem Infostand, über die musikalische Ausbildung im Verein vertreten. Zusätzlich gab es auch noch Torwandschießen. Schließlich soll in Zukunft die Torausbeute der Fußballer deutlich erhöht werden! Am Nachmittag unterhielt der Musikverein aus Nußloch, mit schmissiger, aber auch anspruchsvoller Unterhaltungsmusik, die sehr zahlreichen Waldfestgäste. Im Anschluss folgten die Musiker und Musikerinnen aus Oftersheim mit flotter und stimmungsvoller Blasmusik. Den krönenden musikalischen Abschluss des Waldfestes bildete am Sonntagabend die Jazz-Big-Band des Musikvereins aus Plankstadt. Fetziger Bigbandsound erfüllte den Hardtwald. Da folgte ein begeisterndes Instrumentensoli auf das andere, das Publikum war aus dem Häuschen und die „Plänkschder“ erhielten sehr viel Applaus und „standing ovations“.Einfach Spitzenklasse!

Einmal wieder ist es dem Musikverein aus Sandhausen gelungen, einem großen Waldfestpublikum, eine breite Palette der regionalen Musikorchesterszene zu präsentieren und das alles „ver umme“.

Breit war auch das Angebot der Speisen und Getränke, vom leckeren Steak, über Fischbrötchen usw, bis Kaffee und Kuchen, es war alles dabei, was ein gelungenes Waldfest ausmacht.

Da kann man sich schon mal auf das nächste Jahr freuen!

Wir danken nicht nur unseren Gastorchestern für deren gelungenen Auftritt und unseren zahlreichen, gut gelaunten Gästen, für ihren Besuch. Besonders danken wir auch unseren zahlreichen und fleißigen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem unermütlichen Einsatz ein solches Fest erst möglich machen.

Ihr seid spitze!

 

Jutta Staudt

 

Vereinsausflug 2016

Abwechslungsreicher und informativer Vereinsausflug nach Karlsruhe

 

dieses Jahr startete der Musikverein, mit Kind und Kegel, am letzten Samstag den  Vereinsausflug nach Karlsruhe.

Man hatte, was das Wetter betrifft, an diesem Wochenende, eigentlich mit dem Schlimmsten rechnen müssen, schwere Unwetter waren mal wieder vorhergesagt, aber unsere Ausflügler hatten richtig Glück. Es blieb weitgehend trocken und manchmal schien sogar die Sonne durch die Wolken.

Pünktlich fuhr der Bus am Festplatz in Sandhausen ab, um auch gleich, nach einer kurzen Wegstrecke, an einem Rastplatz zu halten. Man begann den Ausflug gleich mal zünftig bei Weck und Worscht und einem Schwätzchen im Wald.

Weiter gings auf unserer relativ kurzen Reise nach Karlsruhe. Erstes Etappenziel war die Bierbrauerei Hoepfner.

Das Gebäude, auch als Bierburg bekannt, macht seinem Namen alle Ehre. Es ist im Stil einer mittelalterlichen Burg, um 1900 erbaut und wurde im Inneren fortwährend weiter modernisiert. Aber auch noch heute erfüllt das eindrucksvolle Gründerzeitgebäude seinen Zweck: Das Herstellen von hochwertigen Bieren, für das badische Umfeld! Während einer ausführlichen Besichtigung erhielten wir einen Einblick in die Braukunst. Wir durften verschiedene Braumalze probieren, sahen u. a. riesige Gärbecken in kühlen Gewölbekellern, unglaublich große Stahlfässer und auch die Abfüllanlagen für Flaschen und Fässer. Selbstverständlich waren alle Anlagen sehr gepflegt, extrem sauber, so wie es bei der Lebensmittelherstellung erforderlich ist, eben.

Die Logistik des Bierbrauens ist schon sehr interessant und beeindruckend. Bei der anschließenden Bierprobe, mit Brezel und Brot, ließen wir uns alle sehr gerne von der hohen Qualität der von der Brauerei hergestellten Getränke überzeugen. Auch die vielen alkoholfreien Varianten konnten da verköstigt werden. Vom dunklen Porter, über Kräusenbier, bis zu Frucht-Weizen alkoholfrei, es war für jeden Geschmack etwas im Angebot. Als uns dann noch erklärt wurde, dass Bestandteile des Bieres auch krebshemmend und gesundheitsfördernd seinen, gab es spontanen Szenenapplaus.

So ist es auch kein Wunder, dass bei unserem Waldfest, am 09. und 10. Juli 2016 frisches Hoepfner Bier gezapft werden wird. Es gibt sogar einen zünftigen Faßbieranstich mit Freibier um 18 Uhr, samstags. Alle sind eingeladen!

Weiter ging die Reise, zum nächsten Tagespunkt: Dem Besuch im Karlsruher Zoo.

Der Mitten in der Stadt gelegene zoologische Garten überrascht nicht nur durch eine Vielzahl von Tieren, sondern auch durch wunderschöne Blumenrabatten, angelegte Teiche und eine sehr gelungene gartenarchitektonische Gestaltung. So konnten wir zum Beispiel:

Eisbären und Pinguine auch unter der Wasserlinie beobachten, eine beeindruckende

Fledermaushöhle besichtigen und sich dort umschwirren lassen, gedankenversunkene

 

Schimpansen betrachten ( wer beobachtete da wen?), Minikrokodile in großen Terrarienbecken suchen, große Giraffen bewundern und sogar brüllenden Löwen zuhören. Es galt ein beeindruckendes Exotenhaus, ein kleines Affen-, und Südamerikahaus, eine Afrikanlage uvm. zu besichtigen. Aber auch der attraktive Streichelzoo, mit putzigen Meerschweinchen, Zwergkaninchen, seltenen Hühnerrassen und frisch geborenen Ziegen, war für Kinder und Erwachsene der Hit. Leider war der Nachmittag, bei so viel Sehenswürdigkeiten viel zu schnell vorbei und unsere Busreise führte uns weiter zum verdienten Abendessen ins Kraichgau nach Oberderdingen, zum Weingut Kern. Dort gab es reichlich zu Essen und selbstverständlich auch etwas gegen den Durst. Man saß anschließend noch gut gelaunt zum Schwätzen beisammen, bis kurz nach 20 Uhr leider wieder die Rückfahrt nach Sandhausen angetreten werden musste. Viel Applaus im Bus galt auch dem „Vergnügungsauschuss der Vorstandschaft“, bestehend aus Thomas Kettenring und Wolfgang Sonnleitner, für die Organisation dieses wirklich wieder sehr gelungenen Musikvereinausfluges!

 

Jutta Staudt

 

Konzert in der Kirche 2016

Gelungenes Kirchenkonzert in Sandhausen

 

offensichtlich hatte es sich, nach dem 1. Kirchenkonzert herumgesprochen.

Die Konzerte des Musikvereins in Sandhausen haben es in sich und bürgen stets für eine hohe Qualität.

Viele Konzertgäste kamen in die Dreifaltigkeitskirche nach Sandhausen am Sonntagnachmittag und ließen sich von der ausgewählten Musik und der wunderbaren Akustik einer so großen Kirche verzaubern.

Als Hausherr begrüßte Pfarrer Lourdu kurz die Gäste, bevor die Moderatorin des Konzerts, Heike Arnold, das Mikrofon übernahm.

Sie führte wieder sehr gekonnt, kurzweilig und mit großen Einfühlungsvermögen durch die Veranstaltung.

Das Jugendorchester, unter der Leitung von Ann-Kathrin Wagner, hatte die Ehre das Konzert zu eröffnen. Mit den zwei Musikstücken „Jupiter Hymn“, von Gustav Holst und „ We are the World“ von Michael Jackson und L. Richie konnte man nicht nur die hohe musikalische Qualität des Jugendorchesters, sondern auch die musikalische Bandbreite unter Beweis stellen. Diese tolle Leistung wurde mit sehr viel Applaus belohnt! Mit sicht-, und hörbarem Erfolg, fördert der Musikverein seit vielen Jahren die Ausbildung des musikalischen Nachwuchses.

Jetzt betrat das große Orchester die Bühne, wobei die Bezeichnung durchaus wörtlich zu nehmen war. Marche des Soldats de Robert Bruce, der Name des ersten Musikstückes. Dem schottischen König und Anführer der Unabhängigkeitskriege gegen England wurde ein musikalisches Denkmal gesetzt. Pfeiftöne und schottische Harmonien entführten das Publikum auf die Insel.

Oliver Knieps, der Dirigent des Orchesters, dirigierte mit vollem Einsatz und das Orchester war bei diesem anspruchsvollen Musikstück, gleich zu Anfang, richtig gefordert. Man löste diese Aufgabe mit Bravour. Großer Applaus folgte und danach die nächsten Stücke. Nimrod, ein stimmgewaltiges Musikstück von Eward Elgar, eine Melodie, die die Frau des Komponisten zufällig auf dem Klavier spielte, spontan gefiel und so den Weg in die Musikgeschichte fand.

Die berühmte „Deutsche Messe“ von Franz Schubert, dargereicht in 4 Teilen,

wurde perfekt und exakt umgesetzt. Das Publikum feierte das Orchester und den Sandhäuser Musikverein, für diese hervorragende Leistung mit sehr viel Applaus.

Sankt Cäcilia“ vom Komponisten Thomas Ansager, reihte sich als nächstes herausforderndes Musikstück ein, gefolgt von Caravans. Das orientalisch geprägte

Stück passte wunderbar in diese Kirche, denn auch

die moderne Architektur im Innenraum der Dreifaltigkeitskirche nimmt als Thema Palmen und Oasen auf. Gespannt lauschte man, bis auch der letzte Ton verklungen war. Exotisch ging es weiter. Lateinamerikanische und karibische Klänge folgten, genial mit virtuosen Klarinettensoli verbunden. Vier Klarinettensolisten gaben all ihr Können, bei Latin Woods. Als Oliver Knieps als Klarinettensolist brillierte, gelang Jutta Worsch Ihr Debüt als Konzertdirigentin!

Zur musikalischen Überraschung des Nachmittags wurde das Stück

„Der Lindenbaum“, von Franz Schubert. Zuerst großartig von einem Bläserquartett vorgetragen, folgten Variationen dieses musikalischen Themas, bekannt als „ am Brunnen vor dem Tore“ als Happy Polka, sowie Slow und Swing.

Unglaublich was man aus dem bekannten Stück noch so alles zaubern kann. Genial!

Für den nächsten Titel, Sway, vereinten sich beide Orchester zu einem richtig großen Orchester. 50 Musikerinnen und Musiker saßen da auf der Bühne und Frank Sinatra wurde durch Bernd Pfeffer ersetzt.

Wunderbare Trompetensoli und viel Groove, brachten eine lockere und heitere Note in das Konzert, des Musikvereins, das einmal mehr, von genialer Stückeauswahl und perfekter Interpretation geprägt war.

Bei einer solchen Leistung ließ auch das Publikum nicht locker und selbstverständlich hatte man auch noch Zugaben vorbereitet.

Das bekannte Kirchenlied „Nun danket alle Gott“ kam in Form einer entstaubten Variante von Hardy Schneiders daher. Als Rudi Sailer dann beherzt und virtuos in die Orgeltasten der Kirche griff, sang das Konzertpublikum voller Inbrunst mit!

Als zweite Zugabe hatte man den phänomenalen musikalischen Erfolg des letzten Kirchenkonzertes „ Erinnerungen“ noch einmal aufgelegt, sehr zur Freude der Zuhörer.

Eine großartige gemeinschaftliche Leistung aller Musikerinnen und Musikern des Musikvereins, der Dirigenten, sowie vieler Solistinnen und Solisten. Man kann leider nicht alle namentlich benennen.

Alle trugen wieder zu einem großartigen Konzerterfolg bei.

Wir danken selbstverständlich wieder unseren Helferinnen und Helfern!

Ein besonderer Dank gilt unserem Publikum für Ihren Applaus!

Schön, dass bereits ein Kirchenkonzert 2017 versprochen wurde!

 

Jutta Staudt

 

 

Viel Applaus beim Neujahrskonzert 2016

Sehr viel Applaus in ausverkaufter Festhalle beim Neujahrskonzert in Sandhausen

 

Wieder hatte es der Musikverein geschafft und konnte schon einige Zeit vor Beginn des Neujahrskonzertes melden: Das Konzert ist ausverkauft!

Die sehr zahlreichen Konzertbesucher freuten sich über ein hervorragendes und begeisterndes Neujahrskonzert!

Gleich zu Beginn der Veranstaltung begrüßte der 1. Vereinsvorsitzende, Hans-Dieter Brandner alle Konzertgäste sehr herzlich und wünschte, zusammen mit allen Musikerinnen und Musikern, ein „ Prosit Neujahr“.

Ihr Debut beim Musikverein gab Nina Harbrecht. Als Moderatorin führte sie durch den Abend und informierte kurzweilig und umfassend die zahlreichen Zuhörer.

Musikalisch eröffnete das Jugendorchester das Konzert. Eine große Schar an Jugendlichen hatte auf der Bühne Platz genommen und legte auch gleich so richtig los.

Mit dem 2012 veröffentlichten Stück „Just give me a reason“ von Pink, konnte man auch gleich mal musikalisch die ganze Halle in Besitz nehmen. Die Jugenddirigentin Ann-Kathrin Wagner, die das Jugendorchester erst im Januar 2015 übernahm, hat, wie zu hören war, ganze Arbeit geleistet! Auch mit dem nächsten Stück, James Bond returns, einem Medley aus verschiedenen James-Bond-Filmmusiken, wurde nicht nur genau der Geschmack der Besucher getroffen, auch die Qualität der Darbietung war sehr beachtlich! Folglich wurde eine Zugabe gefordert. Mit dem Stück Sway, zuletzt bekannt durch Michael Bublé hat man restlos überzeugt und ein donnernder Applaus war die Folge.

Ein großes Lob an das Jugendorchester. Das habt Ihr gut gemacht!

Jetzt betrat das große Orchester die Bühne, wobei der Name schon Programm ist, denn

eine beachtliche Zahl von Musikerinnen und Musikern saßen da auf der Bühne.

Bei so vielen Instrumenten ließ ein richtig fetter Sound nicht lange auf sich warten. Trailermusik, ein Musikstück, geschrieben von Alexander Reuber, für einen fiktiven Kinofilm, war genau die richtige Wahl, um die Vielfältigkeit, Virtuosität des Orchesters und auch das Können von Oliver Knieps, dem Dirigenten zu demonstrieren. Bombastische Klänge wechselten sich ab mit fein abgestimmten Instrumentensoli, ein Hörgenuss.

Weiter ging die Reise nach Wien. Beim Wiener Praterleben, waren neben den bereits erwähnten Instrumentalvirtuosen auch andere Töne gefragt, denn beim Sportpalast Walzer, wurden die berühmten und bekannten 4 Pfiffe gekonnt hervorgezaubert.

Unzählige Zuschauer unterstützen das Orchester und pfiffen mit.

Ins Träumen kam man, mit der Filmmusik zu den Drei Haselnüssen für Aschenbrödel.

Hier konnte das Orchester auch mit der Leichtigkeit der Flötentöne, egal, ob Blockflöten-, oder auch Querflötentöne überzeugen.

Mal wurden Wind und Wetter, mal mittelalterliche Weisen, mal

das Hufeschlagen von Pferden musikalisch wiedergegeben. Ein Märchenfilm mit einer wunderschönen Musik zu Träumen und Mitsummen. Anders als bei der Wiedergabe des Films, hatte man endlich auch mal die Möglichkeit das Musikstück in seiner ganzen Länge, Vielfalt und Schönheit zu hören. Ein Musikgenuss!

Danach ging es zackig weiter. Ein Konzertmarsch der Extraklasse folgte:

Hoch Heidecksburg. Dieser Marsch,1912 vom Militärmusiker Rudolf Herzer komponiert, gehört zu den bekanntesten und am häufigst gespielten Militärmärschen in Deutschland. Da wurde gleich mal begeistert mitgeklatscht und mitgeschunkelt. Virtuos und mit Spaß wurde das Stück gespielt und diese Begeisterung, auch des Dirigenten, schwappte auf die Besucher über. Donnernder Applaus war die Folge.

Zum Abkühlen war dann erst mal Pause angesagt. Man konnte bei verschiedenen Getränken und Brezeln, mit vielen Freunden und Bekannten das Neue Jahr begrüßen.

Das Neujahrskonzert des Musikvereins ist im Jahresablauf von Sandhausen, seit vielen Jahren, eine feste Größe und nicht mehr wegzudenken!

Im 2. Teil des Konzertes wurde die Stimmungskurve nochmals deutlich nach oben gedreht. Mit dem Stück „ Tequila“ von Chuck Rio, legten die Saxophonabteilung, die Trompeter, Schlagzeuger usw. bei heißen mexikanischen Klängen richtig los.

Da wippten alle Füße mit. Stillsitzen wurde richtig schwierig...

Mittelamerikanisch angehaucht ging die musikalische Reise weiter.

Der begnadete Gitarrist und Bandleader Carlos Santana hat es geschrieben, das Stück Europa. Auch ein genialer Berufsgitarrist, Christoph Stadtler, setzte den Part der Sologitarre für den Musikverein perfekt um. Sein gekonntes Gitarrenspiel und der Sound eines großen Orchesters verband sich zu einem unglaublichen Hörerlebnis.

Super. Auch der Applaus war rekordverdächtig.

Das Programm ließ es schon erahnen. Beim James Last Hit Medley, wird die Halle sicher kochen. So sollte es auch kommen. James Last hat uns im Jahr 2015 leider für immer verlassen, aber sein Happy Sound wird bleiben!

In diesem Sinne gab das Orchester alles, unzählige Soli, rhythmisches Mitklatschen, und auch Oliver Knieps legte sich mächtig ins Zeug. Er gab sein letztes Hemd... halt, er zog ein anderes an. Der Dirigent zog sich auf der Bühne ein fetziges, poppiges Hemd, im 70er-Jahre-Stil an und war vor Begeisterung fast nicht zu bremsen, er nahm das ebenso begeisterte Publikum mit auf eine Reise durch viele ungezählte Hits von James Last. Aber auch die langsameren Teile, wie z. Bsp. Morgens um Sieben waren einfach nur genial in der Darbietung. Zum Schluss des Medleys wurde ein kleines Luftschlangenfeuerwerk auf die Besucher abgefeuert. Während des gesamten Konzerts konnte der Musikverein auch wieder mit einer perfekt auf die Stücke abgestimmte Lightshow überzeugen, da drehte sich auch mal die Diskokugel.

Ja, er war wieder da. Unser Musiker Eric Hill. Kurz vor dem Konzert flog er aus Amerika, dieses Jahr aus Washington, ein, vertiefte sich nochmals in die Noten, spielte beim Konzert mit und verabschiedete sich wieder nach 2 Tagen in die USA. Unglaublich. Vielen Dank Eric! Dieses Jahr haben wir, auf der Bühne, unserem Eric ein spezielles T-Shirt mit allen Unterschriften der Musikerinnen und Musiker, als „Mitbringel“ geschenkt.

Mit einem kleinen Dankeschön, in Form eines Blumenstraußes, bzw. Weines wurden auch die Moderatorin und die Dirigentin und der Dirigent bedacht.

Das Beste von Phil Collins folgte als nächster Programmpunkt. Jetzt vereinten sich Jugend-, und großes Orchester zu einem „ ganz großen Orchester“. Da saßen auf einmal 57 Musiker auf der Bühne. Und die „Jungen“ konnten durchaus mithalten. Gemeinsam brachten sie die Festhalle nochmals zum Beben. Bei so vielen Hits am laufenden Band über 10 Minuten und dieser musikalischen Leistung, da macht das Zuhören richtig Spaß!

Für die Freunde der eher traditionelleren Blasmusik hatte man als Zugabe noch „ Jubiläumsgrüße“ von Frantisek Manas vorbereitet. Mit der durch Ernst Mosch bekannt gewordenen Polka zeigte der Musikverein wiederum seine enorme Vielfalt. Einer langen Tradition folgend, wurde das Konzert durch das Badnerlied beendet.

Stehend und voller Inbrunst singend, nahmen auch die Zuschauer, schweren Herzens, Abschied von einem, mal wieder rundum gelungenen Neujahrskonzert.

Vielleicht mag es abgedroschen klingen, aber der Musikverein steigert sich musikalisch von Jahr zu Jahr. Die musikalische Vielfalt und Bandbreite ist schon enorm. So viele hervorragende Solisten können gar nicht mehr alle namentlich benannt werden.

Oliver Knieps, hat mal wieder sein großes Können als Dirigent unter Beweis gestellt!

Zum Schluss muss natürlich noch allen Musikerinnen und Musikern gedankt werden, ohne deren Können und Einsatz, solche Konzerte nicht möglich wären.

Vielen herzlichen Dank auch an unsere vielen Helfer, vor- und hinter den Kulissen!

Schön, das wir uns alle Jahre wieder auf Eure Hilfe verlassen können!

Wir bedanken wir uns ganz herzlich bei unseren Konzertbesuchern, unserem Publikum. Vielen Dank für Ihren Besuch, Ihren großzügigen Applaus und Ihr überaus positives Feedback.

 

Wir laden Sie zu unserem 2. Kirchenkonzert, am Sonntag, 20.03.2016 um 16 Uhr in der neuen katholischen Kirche in Sandhausen ein.

Unser Musikverein und die Akustik einer so großen Kirche....

Wir versprechen Ihnen wieder ein gelungenes Klangerlebnis.

 

Bericht und Bilder

Jutta Staudt