Neujahrskonzert 2011
Neujahrskonzert 2011

Neujahrskonzert 2011

Schwungvoller Auftakt ins neue Jahr!

 

Der Musikverein Sandhausen hatte nicht zuviel versprochen.

Es wurde in der restlos ausverkauften Festhalle ein sehr abwechslungsreiches, anspruchsvolles und unterhaltsames Neujahrskonzert geboten.

Der 1. Vorsitzende  des Vereins,  Hans-Dieter  Brandner, begrüßte das Publikum und gemeinsam im Chor wünschten alle Musikerinnen und Musiker den Zuhörern ein lautstarkes „Prosit Neujahr“!

Wie bereits in den letzten Jahren gute Tradition, eröffnete musikalisch das  Jugendorchester   das   Konzert.  Unter  der Leitung  von Frederike  Unverfehrt,

diese gab ihr Neujahrskonzertdebut, hat sich das Orchester im letzten Jahr konsequent weiter entwickelt und überzeugte durch eine sehr gute Leistung.

Mit einem anspruchsvollen und beeindruckenden musikalischen Cocktail aus dem Film „ Herr der Ringe“ konnte man gleich zu Beginn das Publikum begeistern. Das nächste Stück erzählte von einen fiktiven Treffen der Feuersteins mit dem rosa-roten Panther. Eine gewagte, aber gelungene musikalische Mischung, sehr gut dargeboten.

Schwungvoll ging es weiter mit dem Stück: Can´t Take My Eyes Off You.

Hans-Dieter Brandner lobte die Leistung des Jugendorchesters und des Jugendteams.

Er rief die Zuhörer dazu auf, Kinder für die musikalische Ausbildung in die Obhut des Musikvereins zu geben, mit dem Versprechen, dass auch die Freizeitgestaltung nicht zu kurz käme.

Ohne Zugabe durften auch die Jugendlichen nicht von der Bühne und so fragte das Jugendorchester musikalisch nach: Are you ready to rock?

Es folgte der Wechsel zum großen Orchester.

Conferencier Matthias  Harbarth, der wieder äußerst informativ und sehr unterhaltsam durch den Abend führte, stimmte das Publikum auf das folgende Stück: Parade of the Tall Ships, Parade der Großsegler, komponiert vom berühmten Filmmusikkomponisten Jay Chattaway, ein. Beim bombastischen Sound dieses sehr eindrucksvollen Musikstücks konnte man sich richtig vorstellen, welchen Anblick und Eindruck die Großsegler beim musikalisch beschriebenen Treffen in den USA boten. Ein echter Hörgenuss! Eindruckvoll ging es weiter, mit der Overtüre zur Oper „ Der Kalif von Bagdad“. Oliver  Knieps hatte ganze Arbeit geleistet und das Orchester optimal  vorbereitet. „ Seine“ Musiker gaben Ihr Bestes. Da stimmte jeder Ton und jeder Einsatz. Man verzauberte die Festhalle mit orientalisch angehauchten Weisen.

Richtig in den Orient entführte das nächste Stück, Caravans, von Mike Batt.

Die Dynamik dieses Filmtitels zog jeden Zuhörer und jede Zuhörerin in den Bann und mit etwas Fantasie hatte man Karawanen in der Wüste vor Augen. Es ist einfach unglaublich wie breit gefächert das Repertoire dieses Orchesters ist und auf welch hohem Niveau musiziert wird.

Im Anschluss wieder ein großer Sprung, aber nur geopraphisch, man spielte mit vollem Einsatz weiter und landete in Island. Das Musikstück „ Schicksal der Götter“ verlangte von jeder Musikerin und von jedem Musiker, auch vom Dirigenten, Höchstleistungen ab. Durch die musikalische Beschreibung des Kampfes „ Gut gegen Böse“ und deren Umsetzung waren äußerst exakte Einsätze und Soli gefragt, aber auch die Lautstärke und die Rythmen wechselten häufig. Alles wurde sehr gut gemeistert und mit viel Applaus belohnt. Es folgte die verdiente Konzertpause. Bei Brezel und Sekt hatte man die Gelegenheit mit vielen Bekannten, Nachbarn und Freunden auf das Neue Jahr anzustoßen.

Schwungvoller Auftakt ins neue Jahr!

 

Frisch gestärkt und gespannt auf den zweiten Teil des Konzerts nahm das Publikum nach der Konzertpause wieder Platz in der vollbesetzten Festhalle.

Mit dem nächsten Stück, 1958, von Kurt Gäble komponiert, wurde sehr dynamisch gestartet und bei Cute, einem richtig fetzigen und rhythmischen Swing wipptem im Publikum fast alle Füße im Takt mit, man war begeistert.

Matthias Harbarth, betrat erneut als Conferencier erneut die Bühne und da war sofort klar, welche Richtung das Konzert jetzt einschlug, er war richtig zünftig gestylt (siehe Bild)...

Der weitere Teil stand unter dem Motto: Besuch im Musikantenstadel! Die folgende Polka, „Mutterherz“, ein richtig schmissiges und tolles Blasmusikstück passte perfekt zum Motto. Das Publikum war begeistert und welch eine Überraschung im Saal, der Komponist dieses  schönen  Musikstücks,  Guido  Henn, befand  sich in  den  Zuschauerreihen. Spontaner, anerkennender Applaus war die Folge. Die Highlights wechselten sich ab jetzt geradezu ab, Oliver Knieps hatte den Konzertverlauf perfekt geplant.

Beim nächsten Stück, „ In Deinen Armen“, einer Gesangspolka vertauschte  Petra  Lehr, langjährige und verdiente Klarinettistin ihren Platz im Orchester mit einem Stehplatz in vorderster Reihe und sang, richtig professionell, zusammen mit  Rainer  Hilbert, ein hinreissendes Duett! Für Petra und den Musikverein eine Premiere. Hut ab, für diese tolle gemeinsame Leistung! Es folgten Bravorufe. Diese hörte man ab jetzt häufig, auch nach der Darbietung von „Gloria“ einem Solostück für 2 Trompeten, begleitet vom Orchester.

Die beiden, ja man kann sie schon die 2 „Startrompeter“ des Musikvereins nennen, Thomas  Necker  und Thomas  Kettenring zeigten ihr ganzen Können, ergänzten sich perfekt und legten sich mächtig ins Zeug. Es stimmte einfach Alles. Die Halle tobte und es durften (mußten) sogar große Teile des Stücks spontan als Zugabe wiederholt werden.

Im Anschluss sangen Petra Lehr und Rainer Hilbert wieder den berühmten Gesangswalzer „ rauschende Birken“ erneut als sehr harmonisches Duett!

Der Klarinetten-muckl, das Klarinettenstück schlechthin...

folgte als nächster Glanzpunkt. Laura  Kettenring, die bereits in den letzten Jahren schon als Solistin brillierte, spielte zusammen mit Andreas  Wittmann dieses sehr anspruchsvolle Musikstück im Duett. Beide musizieren schon seit „ Kindesbeinen“ im Musikverein, bereits in der musikalischen Früherziehung und später in der Instrumentenausbildung wurde der Grundstein gelegt, wie bei vielen Musikern im Orchester. Ein echter Hörgenuss und eine fehlerfreie Darbietung, auch des Orchesters. Das Publikum war wiederum begeistert, eine Zugabe folgte. Man hätte aber noch viel länger zuhören können...

Jetzt ergriff auch Matthias Harbarth wieder das Mikrophon, nicht um das nächste Stück anzukündigen, sondern um mit Rainer Hilbert die lustige Gesangspolka, „ Zwei Schwestern“ zu singen. Beide konnten sich musikalisch nicht entscheiden, welche der Schwestern nun wohl die Richtige sei... Es stimmte der Gesang, die Mimik, die schauspielerische und natürlich die musikalische Leistung, auch die des Orchesters.

Jetzt war aber mal wieder Zeit, allen Beteiligten und Helfern zu danken. Besonderen Dank wurde unserem verdienten und langjährigen  Musiker  Eric  Hill zuteil. Auch dieses Jahr war er wieder aus Washington extra für das Neujahrskonzert nach Sandhausen gereist. Vielen Dank Eric! Dieses Jahr überreichte man ihm als Dank ein Fotobuch, er freute sich sehr und bedankte sich herzlich. Dazu passte dann auch schon das nächste Stück!

Bis bald auf Wiedersehn“, erneut eine Darbietung unseres neu entdeckten, gemischten Gesangsdoppels. Einfach Spitze!

Alte Kameraden“ wurde als 1. Zugabe gespielt und das Publikum klatschte begeistert mit...

Natürlich endet ein Neujahrskonzert des Musikvereins immer mit dem Badnerlied. Es wurde auch diesmal wieder aus vielen Kehlen mitgesungen und die Heimatverbundenheit gemeinschaftlich bekräftigt.

Der Musikverein unter der musikalischen Leitung von Frederike Unverfehrt ( Jugendorchester ) und Oliver Knieps ( großes Orchester ) hatte wieder ein unglaublich vielseitiges und anspruchsvolles Konzert auf die Bühne gebracht. Besonderen Dank an alle Musikerinnen-, und Musiker!

Mandarf  gespannt  sein, was  da  alles  noch  kommt,  bei  den  vielen  Talenten! für  unser  Publikum  gilt,  vielen,  herzlichen  Dank  für Ihren  Besuch  und:  „Bis  bald  auf  Wiedersehn!

Bericht und Bilder (Fotogalerie) Jutta  Staudt